Fridericianum Features – Eine Filmauswahl von Loretta Fahrenholz

image_pdfimage_print

fridericianumFridericianum Features
Eine Filmauswahl von Loretta Fahrenholz
Anlässlich von Loretta Fahrenholz’ Einzelausstellung Two A.M. zeigt das Fridericianum vom 30.11. – 03.12.2016 jeden Abend von der Künstlerin und Filmemacherin ausgewählte Filme.
Der Eintritt ist frei.

Mi, 30. November
18:30 – 20:30 Uhr
Winter Adé
DDR 1988 / 112 Min. / deutsch mit englischen UT
Regie: Helke Misselwitz
Für dieses filmische Porträt bereiste Regisseurin Helke Misselwitz die DDR von Süd nach Nord. In verabredeten und zufälligen Begegnungen mit Frauen verschiedener Generationen und sozialer Hintergründe spürte sie deren Lebensträumen und -wirklichkeiten nach.

Helke Misselwitz, Winter Adé, 1988 (film still)
Helke Misselwitz, Winter Adé, 1988 (film still)

Do, 01. Dezember
18:30 – 19:45 Uhr
Deutschland im Jahre Null
Deutschland, Italien 1948 / 70 Min. / deutsch
Regie: Roberto Rossellini
Der zwölfjährige Edmund muss sich in der Trümmerlandschaft des Nachkriegs-Berlins um seinen schwerkranken Vater und seine Geschwister kümmern. Seine einzige Bezugsperson ist sein ehemaliger Lehrer, der ihm ausgerechnet die von den Nazis propagierte Ideologie des notwendigen Siegs der starken über die schwachen Mitmenschen suggeriert. Roberto Rossellini arbeitete für diesen Film mit Laiendarstellern, die er bei Erkundungsfahrten durch die zerstörte Hauptstadt fand.

Fr, 02. Dezember
18:30 – 20:00 Uhr
The Siege
Frankreich 2016 / 90 Min. / englisch
Regie: Rémy Ourdan
Sarajevo war jahrhundertelang Brücke zwischen Ost und West, multiethnisch geprägt und für ein tolerantes Lebensgefühl bekannt. Am Ende des 20. Jahrhunderts jedoch durchlitt die Stadt während der Jugoslawienkriege die längste Belagerung in der jüngeren Geschichte.

Sa, 03. Dezember
18:30 – 21:30 Uhr
Los Angeles Plays Itself
USA 2003, 2013 (remastered) / 170 Min. (mit 15-minütiger Pause) / englisch
Regie: Thom Andersen
Los Angeles ist sowohl Produktions- als auch Handlungsort unzähliger Kinofilme. Thom Andersen kompiliert und kommentiert in seinem filmischen Essay Darstellungen von L.A. auf der Leinwand und macht so die Stadt und ihre Architektur zur Protagonistin des Films. Ursprünglich gar nicht als Kinofilm konzipiert, erlangte Los Angeles Plays Itself über Filesharing Kultstatus und wurde zehn Jahre nach Dreh in einer überarbeiteten Version auf DVD herausgebracht.

 

 

NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen