Ermittlungsverfahren gegen Moscheeverein in Kassel

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persian_quranIm Rahmen eines vereinsrechtlichen Ermittlungsverfahrens gegen den Kasseler Verein „Almadinah Islamischer Kulturverein e.V.“ hat die Polizei Durchsuchungsmaßnahmen in fünf Objekten im Raum Kassel durchgeführt.

Mehr als 160 Kräfte waren dabei im Einsatz. Bereits im Juli 2016 hat das Innenministerium ein vereinsrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den salafistisch ausgerichteten Verein eingeleitet, der die sogenannte „Medina-Moschee“ trägt.

„Die Maßnahmen zielen ausdrücklich nicht auf das Werben für den islamischen Glauben oder dessen Verbreitung, sondern allein auf den Missbrauch einer Religion durch Fanatiker, die unter dem Deckmantel der Religion hinter verschlossenen Türen extremistische Ideologien propagieren“,

erklärte Innenminister Peter Beuth.

„Sie richten sich gezielt gegen einen Treffpunkt der Salafisten-Szene, in dem zum Jihad aufgerufen und Hass gegen unsere tolerante Gesellschaft geschürt wird. Die Durchsuchungen sind auch ein Signal an alle Extremisten: Es gibt in Hessen keinen Platz für Hassprediger.“

Hessische Staatskanzlei

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