Man hat also gewählt, was ändert sich für uns?

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Wenn man den Hype betrachtet, der selbst hierzulande die letzten Wochen herrschte, dann fragt man sich schon, welche Auswirkungen diese Wahl für uns alle hier, oder gar für mich selbst hat.
Gewählt wurde Donald John Trump *14.06.1946 und gewann damit überraschend die Wahl zum 45.Präsidenten der USA.

 
Viele „schlaue“ Menschen werden sich die nächsten Tage damit befassen, ihr persönlichen Analysen abzugeben, was die Wahl nun für uns bedeutet.

Die noch „schlaueren“, werden sich in kunstvoll verschachtelten Sätzen äußern die folgendes aussagen: NICHTS.
Wenn man mich also die Tage fragen würde, was ich von der ganzen Sache halte und was sich für mein Leben konkret ändern würde, so würde meine Antwort Gottlob genauso ausfallen: NICHTS.

  • Von Michael Vadon - →Diese Datei ist ein Ausschnitt aus einer anderen Datei: Donald Trump August 19, 2015.jpg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42609338
    Von Michael Vadon – →Diese Datei ist ein Ausschnitt aus einer anderen Datei: Donald Trump August 19, 2015.jpg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42609338

    Ja, es mag sein, dass der neue gewählte US-Präsident etwas schrullig daherkommt.

  • Ja, es mag sein, dass der neue gewählte US-Präsident eine gewöhnungsbedürftige Frisur trägt.
  • Ja, es mag sein, dass der neue gewählte US-Präsident nicht everyones Darling ist.
  • Ja, es mag sein, dass der neue gewählte US-Präsident etwas kantig daherkommt.
  • Ja, es mag sein, dass der neue gewählte US-Präsident ein erfolgreicher Unternehmer ist.
  • Ja, es mag sein, dass der neue gewählte US-Präsident sogar Milliardär ist.
  • Ja, es mag sein, dass der neue gewählte US-Präsident sogar deutsches Blut in sich habe. (Seine Großeltern sind aus Deutschland Friedrich und Elisabeth Trump)
  • Ja, es mag sein, dass der neue gewählte US-Präsident weder raucht noch einen einzigen Schluck Alkohol trinkt.

 

Aber, aber aber nutzen alle nichts und rein gar nichts und die wunderbaren Analysen noch wunderbarer Menschen nutzen ebensowenig: Er ist gewählt.

Trump hatte angekündigt, sich aus internationalen Konflikten – wo immer möglich – heraushalten zu wollen, die alte Rolle Amerikas als Weltpolizist, die noch der letzte republikanische Präsident George W. Bush verinnerlicht hatte, in Frage zu stellen.

 

Ich persönlich möchte die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass damit die Kriegstreiberei ein wenig abnimmt bei den Amerikanern und dass sich Donald Trump gegenüber den massiven, wirtschaftlichen Interessen durchsetzen kann.

Von Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46897599
Von Gage Skidmore, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46897599

Bei der gescheiterten Präsidentschaftskandidatin Hillary Diane Rodham Clinton * 26.10.1947 stand das nicht ganz so fest.

Der nunmehr gewählte Präsident Donald Trump hat während seines Wahlkampfes oft betont, wie korrupt Clinton sei und dass sie nur ein weiteres Zahnrad im politisch korrupten Establishment der Washingtoner Politik sei.
Diesen Vorwurf kann man nicht gänzlich negieren, denn die Nähe zum Carlyle Konzern ist augenscheinlich. Schon die beiden Bushs, als auch ihr Gatte standen dem weltweit agierenden Konzern (bis 2004 große Teile des Rüstungsgeschäftes) sehr nahe.

Der gewaltsame Sturz von Langzeitmachthaber Muammar al-Gaddafi in Libyen, geht zu einem guten Teil auf das Konto von Frau Clinton, der Drohnenkrieg in Pakistan ebenso.

Dazu passen tun auch die Ankündigungen von Frau Clinton:
“If I’m President, We Will Attack Iran… We would be Able to Totally Obliterate Them.”
(Wenn ich Präsidentin bin, werden wir den Iran angreifen und werden in der Lage sein, diesen völlig zu zerstören)
„Unsere Freunde im Nahen Osten sollten wissen: Wir sind zurück und wir werden wieder die Führung übernehmen.“

Noch im September diesen Jahres – drohte Clinton Russland mit Krieg. Anlass für einen solchen Krieg wären Cyber-Attacken, für die die Russen nach Clintons Ansicht verantwortlich waren. Belege für diese Behauptung legte Clinton nicht vor.
Damit reihte sie sich nahtlos ein in die Reihe der Präsidenten und gescheiterten Kandidaten, die man getrost als Marionetten der Industrie – hier namentlich des Carlyle Konzerns ansehen kann.
Prominente Mitglieder des Konzerns: Vater und Sohn Bush, der frühere Stabschef des weißen Hauses Colin Luther Powell (der später zugegeben hat, dass man gelogen habe)und viele andere.
Ich jedenfalls bin froh, dass es nicht die Kriegstreiberin Clinton geworden ist. Ich hoffe, dass diese maßlose Expansionspolitik der Amerikaner damit zurückgeschraubt wird.

Ansonsten wird sich nichts aber auch rein gar nichts für uns ändern. Vielleicht müssen sich die Mitglieder der hierzulande bestehenden Atlantik-Brücke (Eine Art Schattenparlament/-wirtschaft komplett ausgerichtet auf Amerika) nun neu sortieren, mehr passiert nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Carlyle_Group
https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke

 

(Christian Bültemann)

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